Quiz

IMPP-Score: 1.3

Frage 1

Aussage: In der Größenausschlusschromatographie bestimmt die mittlere relative Molekülmasse der Substanzen deren Elutionsreihenfolge.

Die Größenausschlusschromatographie trennt Moleküle basierend auf ihrer Größe. Größere Moleküle eluieren früher, da sie die Siebporen der stationären Phase nicht penetrieren können und somit kürzere Wege durch die Säule nehmen. Die mittlere relative Molekülmasse spielt hierbei eine entscheidende Rolle, da sie direkt mit der Größe der Moleküle zusammenhängt.

Frage 2

Aussage: Der Trennfaktor in der Chromatographie sollte kleiner als 1 sein, um eine optimale Trennung zu gewährleisten.

Der Trennfaktor oder Selektivitätsfaktor sollte größer als 1 sein, idealerweise mindestens 1,2 oder höher, um eine effektive Trennung zwischen zwei Substanzen zu erreichen. Ein Trennfaktor größer als 1 bedeutet, dass die zweite Substanz länger in der Säule verweilt als die erste, was zu einer besseren Trennung führt.

Frage 3

Aussage: Eine Vervierfachung der Trennstufenzahl führt zu einer Verdoppelung der Auflösung.

Eine Vervierfachung der Trennstufenzahl führt tatsächlich zu einer Verdoppelung der Auflösung, aber diese Aussage ist falsch formuliert. Korrekt wäre, dass eine Vervierfachung der Trennstufenzahl zu einer Verdopplung der Auflösung führt, da die Auflösung proportional zur Quadratwurzel der Trennstufenzahl ist.

Frage 4

Aussage: Die Retentionszeit ist spezifisch für jede Verbindung unter festgelegten chromatographischen Bedingungen.

Die Retentionszeit gibt an, wie lange ein Analyt von der Injektion bis zum Erscheinen des Peaks am Detektor benötigt. Sie ist spezifisch für jede Verbindung, da sie von deren Wechselwirkungen mit der stationären und mobilen Phase unter den gegebenen chromatographischen Bedingungen abhängt.

Frage 5

Aussage: Die Säulentemperatur hat keinen Einfluss auf die Retentionszeit der Substanzen in der chromatographischen Analyse.

Die Säulentemperatur hat sehr wohl einen Einfluss auf die Retentionszeit: Eine Erhöhung der Säulentemperatur führt in der Regel zu einer Verringerung der Retentionszeit, da sich die Löslichkeit der Analyten in der mobilen Phase erhöht und die Wechselwirkungen mit der stationären Phase verringert werden.

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