Quiz

IMPP-Score: 0.9

Frage 1

Aussage: Die Bildung von Bleisulfat aus Blei(II)-Ionen und Sulfat-Ionen resultiert immer in einem weißen Niederschlag.

Die Reaktion von Blei(II)-Ionen mit Sulfat-Ionen führt zur Bildung von Bleisulfat, einem schwerlöslichen Salz, das als weißer Niederschlag ausfällt. Dies ist eine charakteristische Fällungsreaktion für Blei(II)-Ionen in Anwesenheit von Sulfat-Ionen.

Frage 2

Aussage: Silberchlorid fällt bei der Reaktion von Chloridionen mit Silberionen in schwarzen Niederschlägen aus.

Silberchlorid fällt als weißer Niederschlag aus, nicht schwarz. Die Fällungsreaktion von Chloridionen mit Silberionen ist bekannt für die Bildung von weißem Silberchlorid, was ein Grundprinzip der qualitativen Analyse von Chloridionen darstellt.

Frage 3

Aussage: Kaliumchromat dient in der Chlorid-Bestimmung nach Mohr als Indikator und zeigt den Endpunkt durch Bildung von rotbraunem Silberchromat an.

In der Mohr-Titration wird Kaliumchromat effektiv als Indikator verwendet. Der Titrationsendpunkt, bei dem alle Chloridionen mit Silbernitrat reagiert haben, wird durch die Bildung von rotbraunem Silberchromat angezeigt, welches darauf hinweist, dass überschüssige Silberionen nun mit den Chromationen reagieren.

Frage 4

Aussage: Beim Äquivalenzpunkt der Titration von Iodid-Ionen mit Silberionen entspricht die Konzentration der Iodid-Ionen der Quadratwurzel des Löslichkeitsprodukts von Silberiodid.

Die Konzentration der Iodid-Ionen am Äquivalenzpunkt kann nicht direkt durch die Quadratwurzel des Löslichkeitsprodukts von Silberiodid bestimmt werden, denn am Äquivalenzpunkt liegt in der Regel ein anderer Zusammenhang vor. Stattdessen ist der negativ dekadische Logarithmus der Iodid-Ionenkonzentration am Äquivalenzpunkt dem halben negativ dekadischen Logarithmus des Löslichkeitsprodukts von Silberiodid gleich.

Frage 5

Aussage: Die Neutralisation von Basen wie KOH und Bariumhydroxid kann effektiv durch Säuren, jedoch nicht durch weitere Basen erfolgen.

Das Prinzip der Neutralisation basiert auf der Reaktion einer Base mit einer Säure unter Bildung von Wasser und einem Salz. Basen können daher nicht durch weitere Basen neutralisiert werden, da dies keinen Sinn ergibt und nicht den chemischen Gesetzen der Neutralisation entspricht.

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