Quiz

IMPP-Score: 1.7

Frage 1

Aussage: Dimethylformamid ermöglicht als aprotisches Lösungsmittel die Titration schwach saurer Verbindungen durch Verbesserung ihrer Reaktivität.

Aprotische Lösungsmittel wie Dimethylformamid verbessern die Reaktivität und Löslichkeit schwach saurer Verbindungen, da sie keine Protonen übertragen können und somit die Dissoziation schwacher Säuren oder Basen nicht durch die Bildung von Wasserstoffbrücken behindern.

Frage 2

Aussage: Ethanol hat keinen Einfluss auf den Dissoziationsgrad von gelösten Stoffen in nichtwässrigen Titrationen.

Ethanol, ein protisches Lösungsmittel, kann durch seine Fähigkeit, Wasserstoffbrückenbindungen zu bilden und Protonen abzuspalten, sehr wohl den Dissoziationsgrad und damit die Reaktionsfähigkeit von gelösten Stoffen beeinflussen.

Frage 3

Aussage: Eisessig nimmt als aprotisches Lösungsmittel nicht aktiv an Reaktionen in wasserfreien Titrationen teil.

Eisessig ist tatsächlich ein protisches Lösungsmittel, da es bewegliche Wasserstoffatome enthält und somit aktiv an Reaktionen teilnehmen kann, insbesondere in der Protonierung von Basen.

Frage 4

Aussage: Die Wahl des Lösungsmittels beeinflusst die potentiometrische Endpunktserkennung in nichtwässrigen Lösungen.

Die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Lösungsmittels, wie die Dielektrizitätskonstante, beeinflussen die Dissoziation von Ionen und somit die Bildung messbarer Zellspannungen in potentiometrischen Titrationen.

Frage 5

Aussage: In nichtwässrigen Lösungen dienen aprotische Lösungsmittel immer nur als Medium und nehmen nie an der Reaktion teil.

Auch wenn aprotische Lösungsmittel typischerweise keine Protonen austauschen, können sie durch andere Mechanismen wie die Solvatation von Ionen oder die Beeinflussung der Reaktivität und Struktur der analytischen Spezies durchaus eine Rolle in der Reaktion spielen.

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