Quiz

IMPP-Score: 0.3

Frage 1

Aussage: Unter Standardbedingungen beträgt das molare Volumen eines idealen Gases immer 22,4 L/mol.

Das molare Volumen eines idealen Gases unter Normalbedingungen (0°C und 101,325 kPa) beträgt tatsächlich 22,4 L/mol. Diese Bedingung wird auch als Normbedingungen oder STP (Standard Temperature and Pressure) bezeichnet.

Frage 2

Aussage: Die allgemeine Gasgleichung pV = nRT erklärt, dass bei konstanter Temperatur und konstantem Volumen der Druck eines Gases direkt proportional zu seiner Stoffmengenkonzentration ist.

Die allgemeine Gasgleichung pV = nRT bezieht sich auf die direkte Proportionalität zwischen den einzelnen Zustandsgrößen eines idealen Gases. Jedoch besagt das Gesetz von Amontons (Gay-Lussac) für isochore Prozesse, dass der Druck eines Gases direkt proportional zu seiner Temperatur ist, wenn das Volumen konstant gehalten wird. Die Aussage missachtet, dass n für die Stoffmenge steht und nicht für die Stoffmengenkonzentration.

Frage 3

Aussage: Beim Übergang von einem idealen zu einem realen Gas werden das Eigenvolumen der Moleküle sowie die Van-der-Waals-Kräfte vernachlässigbar.

Beim Modell des idealen Gases werden das Eigenvolumen der Moleküle und die Anziehungskräfte zwischen ihnen (Van-der-Waals-Kräfte) ignoriert. Bei einem realen Gas müssen diese Faktoren jedoch berücksichtigt werden, da sie das Verhalten von Gasen in der Realität signifikant beeinflussen.

Frage 4

Aussage: Die Temperatur eines idealen Gases ist direkt proportional zur durchschnittlichen kinetischen Energie der Gasteilchen.

In der kinetischen Gastheorie wird angenommen, dass die Temperatur eines idealen Gases direkt proportional zur durchschnittlichen kinetischen Energie seiner Teilchen ist. Das bedeutet, dass eine Erhöhung der Temperatur eine Erhöhung der durchschnittlichen kinetischen Energie und somit eine Zunahme der Teilchengeschwindigkeit zur Folge hat.

Frage 5

Aussage: Aufgrund der Vernachlässigung von intermolekularen Anziehungskräften in der Theorie idealer Gase verhalten sich Gasteilchen bei sehr geringen Temperaturen und hohen Drücken ideal.

Das Verhalten idealer Gase ist eine Näherung und gilt insbesondere bei hohen Temperaturen und niedrigen Drücken. Bei sehr geringen Temperaturen und hohen Drücken weichen reale Gase von diesem idealen Verhalten ab, da die Anziehungskräfte zwischen den Molekülen einen signifikanten Einfluss auf die Zustandsgleichungen ausüben.

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