Quiz

IMPP-Score: 3.9

Frage 1

Aussage: Aceton kann als Ausgangsstoff in der Synthese von Chloroform verwendet werden, wobei das Keton zunächst zu einem Halogenalkan oxidiert wird.

Tatsächlich ist Aceton ein klassischer Ausgangsstoff für die Synthese von Chloroform. Unter Halogenierungsbedingungen wird Aceton zum Halogenalkan Trichlorethan umgesetzt, das dann zu Chloroform und Salzsäure hydrolysiert werden kann.

Frage 2

Aussage: Pentan-2,4-dion ist zur Gruppe der Ketone gehörend, insbesondere zu den 1,3-Diketonen, und weist Tautomerie zwischen der Keto- und Enolform auf.

Pentan-2,4-dion gehört wirklich zu den 1,3-Diketonen, bei denen die Tautomerie zwischen der Keto- und der Enolform aufgrund der Anwesenheit von Wasserstoffbrückenbindungen tatsächlich stattfindet.

Frage 3

Aussage: Ketone reagieren in der Benzoin-Kondensation, einer speziellen Art der Addition, bei der zwei Ketonmoleküle zu einem neuen Kohlenhydrat mit einer Hydroxyketon-Struktur zusammengefügt werden.

Die Benzoin-Kondensation ist eine Reaktion, bei der üblicherweise zwei Aldehydmoleküle durch Umpolung des Carbonylkohlenstoffs zu einem Hydroxyketon kondensiert werden. Ketone sind im Allgemeinen weniger reaktiv in dieser Reaktion als Aldehyde.

Frage 4

Aussage: Ketone können in Gegenwart eines Überschusses von Grignard-Reagenzien in tertiäre Alkohole umgewandelt werden, wobei zwei Äquivalente des Reagenzes addiert werden.

Bei der Reaktion eines Ketons mit einem Überschuss an Grignard-Reagenz wird jeweils ein Äquivalent des Reagenzes an die beiden Seiten der Carbonylgruppe addiert, wodurch ein tertiärer Alkohol entsteht.

Frage 5

Aussage: Ketone können durch Reaktionen mit Grignard- oder Organolithium-Reagenzien zu tertiären Alkoholen umgesetzt werden, wenn das Reagenz die entsprechende Zahl an Kohlenstoffen für die gewünschte Position des Alkohols hat.

Diese Aussage ist irreführend, da die Reaktion eines Ketons mit einem Grignard- oder Organolithium-Reagenz nur zur Bildung eines sekundären Alkohols führt, da nur ein Äquivalent des Reagenzes addiert wird. Für die Bildung eines tertiären Alkohols muss ein Keton mit einem Überschuss von zwei Äquivalenten Grignard-Reagenz reagieren.

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